Fast jeder sechste 15-Jährige erfährt laut einer Pisa-Studie während der Schulzeit seelische oder körperliche Misshandlungen durch Mitschüler.
Oft erzählen die Kinder und Jugendlichen aus Scham zuhause nichts darüber.
Achten Sie deshalb aufmerksam auf Signale, die auf Mobbing hinweisen können.
Darauf sollten Sie als Eltern achten:
Anzeichen von Kummer oder Schulunlust
häufige Bauch- oder Kopfschmerzen bei Ihrem Kind
blaue Flecken oder andere Verletzungen
persönliche Gegenstände oder Geld fehlen plötzlich, die Kleidung ist zerrissen
Das können Sie tun, wenn Ihr Kind gemobbt wird:
Dokumentieren Sie Ihre Beobachtungen und die Berichte Ihres Kindes.
Benachrichtigen Sie die Schule. Bitten Sie um einen Gesprächstermin mit dem Klassenlehrer, Vertrauenslehrer oder der Fachkraft der Jugendsozialarbeit an Schulen.
Wird Ihr Kind außerhalb der Schule gemobbt, ziehen Sie einen Anwalt hinzu. Er kann dem Täter oder den Tätern die möglichen rechtlichen Konsequenzen bei fortgesetztem Mobbing deutlich machen.
Weitere Tipps zum Thema Mobbing, wie sie es erkennen und wie Sie als Eltern damit umgehen können finden Sie hier:
https://materialien.aj-bayern.de/media/products/Mobbing_gemeinsam_beenden.pdf
STARK GEGEN MOBBING: MINISTERIN SCHARF LÄDT ZUM FAMILIENST@RK WEB-COACHING EIN
Am 23. April 2025 um 20:30 Uhr geht das nächste Web-Coaching zum Thema „Mobbing – Schikane mit System: Was Eltern tun können“ in Kooperation mit dem Bayerischen Landesjugendamt live. Dieses Mal gibt Jörg Breitweg, Experte für Gewaltprävention bei der Aktion Jugendschutz, hilfreiche Tipps, was Eltern bei Mobbing tun können, und beantwortet die Fragen der Eltern.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Das gesamte Web-Coaching wird live von einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt.
Auf der Homepage von Familienland Bayern sind zudem hilfreiche Links zu weiteren Informationen und Beratungsstellen in Bayern zusammengefasst.
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